BZI aktuell

BUNDESKONFERENZ DER MIGRANTENORGANISATIONEN

Berlin, 20.-21.11.2017
Sechs Mitglieder unseres Vorstandes und zahlreiche Vertreter*innen unserer kommunalen Beiräte und Landesorganisationen nahmen an der Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen in Berlin teil.
Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es auf der Seite des Veranstalters (Türkische Gemeinde in Deutschland).
Im Rahmen der Konferenz bekam BZI-Vorsitzender Lajos Fischer die Möglichkeit, den Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat, seine Geschichte, seine aktuelle Situation und seine Zielsetzungen vorzustellen. Er rief die Konferenzteilnehmer*innen auf, sich in der aktuellen Situation auf die Gemeinsamkeiten und nicht auf die Meinungsverschiedenheiten zu konzentrieren und bei der Gestaltung einer Einwanderungsgesellschaft eine gemeinsame Stimme zu finden.
José Paca, stellvertretender Vorsitzender des BZI, forderte eine gemeinsame Strategie gegen Rassismus ein und wies auf die schwierige Lage der Menschen mit Migrationshintergrund in den neuen Bundesländern hin.

Chau Lam, stellvertretender Vorsitzender des BZI, erläuterte, warum der Weg in eine erlebte Einwanderungsgesellschaft noch lange dauern wird.

Galina Ortmann, stellvertretende Vorsitzende des BZI betonte, wie wichtig die Stärkung der politischen Teilhabe ist und forderte eine gemeinsame Strategie für das Erreichen der Gleichstellung von Frauen. Sie war auch maßgeblich an der Vorbereitung der Bundeskonferenz beteiligt.

BUNDESPRESSEKONFERENZ

Berlin, 20.11.2017
Im Vorfeld der Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen forderten Cansu Seren (Türkische Gemeinde in Deutschland), Ferda Ataman (Neue Deutsche Organisationen) und Lajos Fischer (Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat) im Rahmen der Bundespressekonferenz: 1. Die Einbeziehung der Migrant*innenorganisationen in ALLE relevante Entscheidungsprozesse in den unterschiedlichsten Bundesressorts; 2. Die Reduzierung der Repräsentationslücke von Menschen aus Einwandererfamilien im öffentlichen Dienst; 3. Ein präventives, ernst gemeintes, flächendeckendes nationales Antirassismus-Programm; 4. Die Schaffung der rechtlichen Grundlagen für einen "Rat zur Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft. (Foto: Galina Ortmann)

DOKUMENTATION ERSCHIENEN!

Am 30.6.-01.07.2017 hat der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat das erste Mal in seiner Geschichte eine Bundeskonferenz mit bedeutenden Partnern und Multiplikatoren in der Herzkammer der deutschen Politik, in Berlin, ausgerichtet. Zentrales Thema war der Ausbau der politischen Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund. Zu den Referent*innen gehörten u.a. Ministerialdirigent Ulrich Weinbrenner (Bundesinnenministerium), Dr. Carolin Hornstein Tomic (Bundeszentrale für Politische Bildung), Professor Dr. Haci-Halil Uslucan (Deutsche Stiftungen für Migration und Integration), Farhad Dilmaghani (DeutschPlus), Dr. Christian Pfeffer-Hoffmann (Minor), Réka Lörincz und Clemens Hauser (Wahlkampagne "Hier lebe ich. Hier wähle ich!". 

Besuch bei BAMF-Präsidentin Jutta Cordt

Nürnberg. Der neu gewählte BZI-Vorsitzende Lajos Fischer und Geschäftsführerin Réka Lőrincz besuchten Jutta Cordt, Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Nach der Vorstellung der aktuellen Zielsetzungen und Situation des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates und der momentanen Schwerpunkte des BAMF wurden die wichtigsten Bereiche der zukünftigen Zusammenarbeit ausgelotet. (12.10.2017)

Wie viele Abgeordnete haben im neuen Bundestag einen Migrationshintergrund?

Nach den ersten Recherchen des Mediendienstes Integration ist der Anteil der Abgeordneten mit Migrationshintergund von 5,9  auf 8 Prozent gestiegen.

Symbolische Wahlen für mehr Partizipation und Demokratie in Deutschland 


Der BZI ist Mitinitiator der Aktion "Hier lebe ich - hier wähle ich". 
Am 24. September 2017  haben wir über 4,5 Millionen volljährige Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, die nicht wählen dürfen, eingeladen, an unseren symbolischen Wahlen teilzunehmen.
Ausführliche Informationen Internetseite der Kampagne
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